"Wo nun ein neuer Museumsstandort gefunden werden soll, ist völlig offen."

Veröffentlicht am 26.06.2020 in Allgemein

Auf Antrag der SPD-Fraktion und der Zustimmung aller Stadtverordneten hat die Verwaltung – Fachgruppe Museum im Fachbereich Kultur – einen Zwischenbericht zum zukünftigen Museumsstandort und zum Umzug des Depots in der Stadtverordnetenversammlung am 24.6.2020 vorgelegt. Der Zwischenbericht zeigt, wie notwendig dieser Antrag der SPD-Fraktion war, denn es wird deutlich, dass die Verwaltung bisher alles andere als effizient und professionell mit diesem Thema umgegangen ist.

Schon seit 2014 ist der Beigeordnetenrunde die unzureichende Depotsituation für die Sammlung des Stadtmuseums bekannt gewesen. Bis zum Jahr 2020 wurde sich der Problematik nicht angenommen.
Nun sollen die drei bisherigen Depotstandorte zu einem Standort in einem Neubau zusammengefasst werden. Dieser soll in der Friedrichshafenerstraße in Hohenstücken bis Ende 2024 realisiert werden und durch einen privaten Investor fertig gestellt werden. So weit, so gut.

Für den wichtigeren Teil – das Stadtmuseum – gibt es nur sehr vage Vorstellungen. Unstrittig ist, dass das Frey-Haus in der Ritterstraße als Museumsgebäude denkbar ungeeignet ist.

Die Verhandlungen mit Herrn Grotmann, dem Eigentümer des Gebäudeensembles am Messelplatz über einen Umzug des Museums und der Kunsthalle Brennabor haben sich zerschlagen.

Wo nun ein neuer Museumsstandort gefunden werden soll, ist völlig offen.
Sehr wenig überzeugend heißt es in der Vorlage, dass eine Lage zwischen Wiesenweg und Brandenburger Dom bevorzugt werde. Das ist nach Meinung der SPD-Fraktion eine wenig präzise Angabe und gibt Anlass zu großen Befürchtungen, dass auch dieses Mal ein Scheitern vorherzusehen ist.

Der Oberbürgermeister hat in einer Ideensammlung zur 1100-Jahrfeier der Stadt Brandenburg an der Havel im Jahr 2028 eingebracht, dass in diesem Jahr 2028 eine Landesausstellung im neuen Museum stattfinden solle. Die SPD wird in Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen und damit parteiübergreifend den Weg dahin aktiv begleiten. Dazu wird auch ein erneuter Antrag zu einem weiteren Zwischenbericht zum Ende des Jahres 2020 gehören. Eine ständige Begleitung dieses Projektes durch die Stadtverordneten scheint am ehesten erfolgversprechend zu sein. Das Projekt ist einfach zu wichtig, um es nur der Stadtverwaltung- hier dem Beigeordneten Dr. Erlebach und dem Fachbereich Kultur - zu überlassen.

 
 

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Am 13. Dezember 1989 wurde die SPD Brandenburg/Havel gegründet. 2020 findet die "Traditionsfeier" zum 31. Mal als …

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