Vorhaltung legaler Graffitiflächen in Brandenburg an der Havel

Veröffentlicht am 21.03.2019 in Kommunalpolitik

Jugendliche Brandenburger hatten sich an die SPD-Fraktion gewandt, um das Thema „Vorhalten von legalen Gaffitiflächen in unserer Stadt“ mit uns zu diskutieren. Bei dem Gespräch kam zum Ausdruck, dass in unserer Stadt nicht ausreichend offizielle und legale Flächen zur Verfügung stehen, was dazu führt, dass regelmäßig ungenehmigt Flächen besprüht werden. Dies schadet unserem Stadtbild erheblich.

Auf Grundlage der Vorschläge der Jugendlichen hatte Britta Kornmesser bereits Mitte Februar an den Oberbürgermeister eine Anfrage zur Stadtverordnetenversammlung gestellt. Darin wird die Stadtverwaltung gebeten eine Einschätzung zu geben, ob die von den Jugendlichen konkret vorgeschlagenen Flächen perspektivisch als Graffitiflächen geeignet und zur Verfügung gestellt werden könnten bzw. ob die Stadt bereit wäre Verhandlungen mit den Eigentümern aufzunehmen.

Leider war die Stadtverwaltung nicht in der Lage, diese Anfrage zur Februar-SVV zu beantworten, so dass ein Ergebnis erst zur SVV im März vorliegen wird.

Hier ein Auszug aus unserer Anfrage mit Darstellung der konkret vorgeschlagenen Flächen:

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

…………………………………

Auf Grundlage der von den Jugendlichen unterbreiteten Vorschlägen für mögliche legale Wandflächen zur künstlerischen Nutzung bitte ich Ihrerseits eine Einschätzung zu geben, ob diese von den Jugendlichen vorgeschlagenen und nachfolgend aufgeführten Flächen perspektivisch grundsätzlich als Graffitiflächen geeignet und zur Verfügung gestellt werden könnten bzw. ob die Stadt bereit wäre Verhandlungen mit den Eigentümern aufzunehmen.

 

  1. Der Club am Trauerberg besitzt eine bisher ungenutzte Kletterwand. Da kein geschultes Personal für die Umsetzung eines Kletterangebots vorhanden ist, stellt diese für alle Beteiligten eine verkümmernde unästhetische Wand dar. Ist es möglich im Auftrag der Kommune diese Wand umzurüsten und für Graffitiprojekte bereitzustellen?
  2. Die Begrenzungsmauer des ZF Getriebewerks in der Caasmanstraße bietet 52 attraktive Mauerplatten mit einer Gesamtlänge von 128 Metern. Es liegen etwa 4,5 Meter Gehweg zwischen der genannten Wand und der Straße. Wäre diese Wand ein potenzielles Mauerwerk für eine legale Bereitstellung für Künstler?
  3. An der Überführungsstraße Magdeburger Str., am unteren gut zugänglichen Brücken-Unterbereich, auf Höhe des Finanzamts, finden sich bereits vereinzelt Werke von Künstlern. Ist die Bereitstellung einer legalen Kunstfläche dieser Wand umsetzbar?
  4. In der Einsteinstraße, im Stadtteil Quenz, befindet sich eine ca. 500 Meter lange Wand, dessen Eigentümer vorerst nicht ersichtlich ist. Wäre die Kommune in der Lage diese Wand von Gestrüpp zu befreien und Künstlern zur Umsetzung ihrer Projekte zur Verfügung zu stellen?
  5. Die alte Kartonfabrik an der Bauhofstraße, auf Höhe des Seniorenheims, bietet eine große öffentliche Fläche. Ist die Aufbereitung des Gemäuers und die anschließende freie Bereitstellung für Künstler möglich?
  6. Das Grundstück der Brandenburger Bank im Stadtteil Nord, beinhaltet eine alte Industrieanlage mit einer gut sichtbaren und nutzbaren Außenfläche. Ist die Bereitstellung einer legalen Kunstfläche in Kooperation mit dem Inhaber umsetzbar?


Ich bitte um Beantwortung meiner Fragen bis zur nächsten SVV im Februar 2019.“

 

Sobald wir eine Antwort der Verwaltung haben, wird diese hier veröffentlicht werden.

 
 

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