Südtangente für die Stadt – Neuer Antrag für die Oktober-SVV

Veröffentlicht am 26.09.2019 in Verkehr

Der Verkehr in der Innenstadt war das zentrale Thema der SVV im September. Doch beim Verkehr sehen wir noch mehr Handlungsbedarf. Brandenburg an der Havel entwickelt sich immer dynamischer. Wir brauchen mehr Busse und Straßenbahnen und mehr Personenzüge. Doch auch die Straße bleibt von zentraler Bedeutung für den privaten und den Wirtschaftsverkehr. Die überregionale Anbindung der Stadt muss besser werden. Einer von mehreren Ansätzen ist für uns eine neue „Südtangente“, die die Landstraße zwischen Wilhelmsdorf und Wollin (L93) mit der Bundesstraße B102 bei Paterdamm verbindet. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wird im Oktober in den Ausschüssen und der SVV beraten.

Mit unserem Vorschlag wollen wir zwei Dinge verbessern:

Die Anbindung der südlichen Stadtteile Göttin, Eigene Scholle und Wilhelmsdorf an die Autobahn ist nicht gut. Obwohl die Autobahn fast in Sichtweite liegt, führt der Weg entweder über die Bahnschranken, die Innenstadt und Schmerzke oder über die Dörfer Reckahn und Krahne – Umwege, die Zeit kosten und auch die Attraktivität der südlichen Stadtteile mindern.

Eine extreme Belastung erlebt die Stadt, wenn die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Wollin gesperrt wird. Die A2, die wichtigste Ost-West-Verbindung in Mitteleuropa, wird dann in einer oder beiden Richtungen durch die Stadt geführt. Der Stadtverkehr bricht stundenlang zusammen. Eine Verkürzung der Umleitungsstrecke nutzt so nicht nur den Bürgern, sondern auch den Reisenden und dem Warenverkehr.

Die Trasse könnte von der L93 am Abzweig Neue Mühle beginnen und nördlich des Autobahnsees über die Plane geführt werden. Um den Ortsteil Göttin zu entlasten, sollte die Tangente südlich der Ortslage geführt werden, um dann bei Paterdamm auf die B102 zu treffen, sinnvollerweise am bestehenden Abzweig nach Prützke. Der Stadtteil Eigene Scholle kann über die bestehenden Straßen angebunden werden. Diskutiert werden könnte auch eine neue Stichstraße, die für Anwohner und Lieferverkehr eine verkürzte Zufahrt bringen würde.

Wir wissen, dass eine solche Tangente nicht kurzfristig kommen wird. Neben Umwelt- und Eigentumsfragen muss natürlich auch die Finanzierung in Ruhe geklärt werden. Doch Brandenburg an der Havel wächst. Wir brauchen endlich langfristige und visionäre Planungen. Nur so kann das Wachstum nachhaltig und stadtverträglich gestaltet werden.

 
 

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