MVZ am Hauptbahnhof- Die Meinung einer Ärztin

Veröffentlicht am 18.04.2011 in Gesundheit

Dr. Lieselotte Martius: „Die medizinische Versorgung in Brandenburg ist nicht erst durch das Medizinische Versorgungszentrum gut.“

Anlässlich der Diskussionen um die Eröffnung des Medizinischen Versorgungszentrums am Hauptbahnhof in Brandenburg an der Havel ist bekannt geworden, dass auch einige Mediziner aus dem Ärztehaus in Hohenstücken zum Hauptbahnhof abwandern werden. Dr. Lieselotte Martius, selbst niedergelassene Zahnärztin in Plaue, erklärt dazu: „Man muss fast den Eindruck gewinnen, bevor es das MVZ am Hauptbahnhof gab, war Brandenburg was die medizinische Versorgung anbelangt, einen unwirtliche Steppe. Das ist Quatsch. Die niedergelassenen Ärzte in unserer Havelstadt, haben über Jahre dafür gesorgt, dass Brandenburg ein Gesundheitsstandort mit einem guten Namen ist.“ Die Ausdünnung der Versorgung, die von der Stadt und der Klinikleitung nun aber durch den Auszug von Medizinern aus dem Ärztehaus in Hohenstücken vollzogen wird, ist für einen geschwächten Stadtteil wie diesen mehr als dramatisch.

Die vier großen Gesundheitsstandorte wie das städtische Klinikum, die Asklepios Fachklinik, die Rehaklinik Hohenstücken und das Marienkrankenhaus haben die ambulante wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene Mediziner immer unterstützt. Martius weiter: „Heute haben wir auch dank der Bemühungen der ehemaligen Bürgermeisterin und Bundestagsabgeordneten Dr. Margrit Spielmann eine hervorragende Gesundheitsinfrastruktur von der Neonatologie bis zur Geriatrie.“

Die Haus- und Fachärzte sind für die Patienten erster Anlaufpunkt und die Kliniken ergänzen die Leistungen im stationären Bereich. Das war so und funktioniert gut. „Das neue MVZ ist fraglos eine weitere Bereicherung, aber die Feststellung, dass man erst jetzt medizinisch gut versorgt sein würde, ist blanker Unfug.“, so die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende auf derzeit getätigte Berichterstattungen.

Gerade die Arbeit von Dr. Helmut Schliesing, Dr. Werner Kallenbach und Dr. Margrit Spielmann für das Klinikum und den weiteren Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur haben die Grundlage für ein gutes Netz an Fachärzten und ambulanter Versorgung gebildet. Diese vorausschauende Sozial- und Gesundheitspolitik in den 90er Jahren hat dazu beigetragen, dass Brandenburg heute Gesundheitsstadt genannt werden kann, obwohl es in einigen Bereichen für die Patienten lange Wartezeiten gibt und zur Zeit auch Wege bis ins Klinikum Neuruppin für schwerkranke Patienten erforderlich werden.

 
 

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