Die Sorgen der Gastronomen in Brandenburg an der Havel

Veröffentlicht am 05.11.2013 in Kommunalpolitik

Am Nachmittag des 04.11.2013 trafen sich Gastronomen der Stadt Brandenburg an der Havel auf Einladung des stellvertretenden SPD UB-Vorsitzenden Dirk Stieger mit Vertretern der Stadtverordnetenversammlung aus SPD, CDU und Bündnis 90/ Grüne in der Gaststätte „Dominsel“, um über Probleme zu sprechen und zu diskutieren, die die Gastronomen bewegen.
Die Runde war sich schnell darüber einig, dass die Kneipenlandschaft in der Stadt besser ist, als ihr Ruf.

Jens Beiler ist überzeugt davon, dass die überwiegende Mehrheit der Gastronomen gut aufgestellt ist und zurechtkommt. Er vertritt die Überzeugung, dass Brandenburg an der Havel von vielen Touristen immer noch viel zu wenig als Ausflugsziel wahrgenommen wird und erwartet insbesondere von der Stadt- Marketing- Tourismusgesellschaft (STG) mehr Professionalität und Unterstützung. Es gibt nach seiner Auffassung zwischen der STG, dem Gewerbeverein und den Gastronomen zu viel Dissens und Reibereien. Die STG erfüllt zu wenig die Erwartungen der Gastronomen insbesondere auch bei den unterschiedlichen Events in unserer Stadt.

Dem STG Chef Thomas Krüger gelang es mit statistischen Angaben und vielen Argumenten darzustellen, dass durch die STG mit ihrem knappen Personalbestand für den Tourismus und damit auch für die Gastronomen sehr viel geleistet wird.

Die Chefin des „Fonte“, Annik Rauh, kritisierte die Kommunikation zwischen der STG und den Gastronomen der Stadt und machte konkrete Vorschläge zur Verbesserung, z. B. über Facebook.

Die Beteiligten begreifen die Bundesgartenschau 2015 als Chance für die Region, für Brandenburg an der Havel aber auch für die Gastronomie in unserer Stadt. Die Ansprüche an die Qualität der Gastronomie in Brandenburg an der Havel werden steigen. Insbesondere zeichnet sich zur Zeit ab, dass mehr qualifiziertes Personal benötigt wird. Andererseits vermissen die Gaststättenbetreiber immer noch Begeisterung und Feuer in der Bevölkerung unserer Stadt für die bevorstehende Bundesgartenschau. Sie erwarten von der Stadtspitze mehr Aktivitäten, um im Bewusstsein der Bevölkerung noch stärker zu verankern, dass die BUGA nachhaltig über 2015 hinaus den bundesweiten Bekanntheitsgrad unserer Stadt erhöhen kann.

Dirk Stieger erklärte nach 2,5 Stunden intensiver Diskussion: „Diese Veranstaltung war heute ein Anfang, wir werden uns im kommenden Jahr wieder treffen. Sowohl die SPD-Fraktion als auch andere Stadtverordnete werden sich der Problematik Kneipenkultur in unserer Stadt auch künftig annehmen müssen, weil das ein wesentlicher Punkt zur Erhöhung der Attraktivität unserer Stadt darstellt.  Es muss gemeinsames Ziel der Stadtverordnetenversammlung sein, auch dadurch die Lebensqualität in unserer Stadt zu verbessern, um junge Menschen in unserer Stadt zu halten bzw. andere zum Zuzug in unsere Stadt zu bewegen.“

Dirk Stieger

 
 

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