Brückensperrung: An einem Strang ziehen!?

Veröffentlicht am 12.12.2019 in Verkehr

Die Menschen, die in unserer Stadt leben, wohnen, zur Schule gehen,  arbeiten und einen Gewerbebetrieb haben,  sind  zu Recht verärgert und besorgt über die Verkehrssituation. Die Sperrung der Brücke „20. Jahrestag“ (Bahnhof Altstadt) ist so plötzlich wie vom unheiteren Himmel über uns gekommen, für alle schien das unvorhersehbar.  Seit den Zeiten der Vorbereitung auf die Bundesgartenschau in unserer Stadt sind durchgehend immer wieder Straßenzüge gesperrt, und wir müssen uns ständig neu an Umleitungsverkehre gewöhnen mit all den Belastungen für die Verkehrsteilnehmer und betroffenen Anwohner.  Was in die Jahre gekommen ist, muss erneuert werden, und es ist auch für die öffentliche Hand gut, wenn für die Erneuerung der Infrastruktur Geld vorhanden ist. Aber irgendwann muss auch mal für einige Jahresscheiben durchgeatmet werden können, ist die berechtigte oder – siehe Brückensperrung – naive Erwartung. Was die Menschen hier verärgert, lässt sich wie ein Kommentar an anderer Stelle durchaus berechtigt wiederholen: „Es soll kein Verantwortlicher erzählen, das Problem mit der Brücke ‚20. Jahrestag‘ sei neu oder gar plötzlich aufgetaucht. Bereits seit 1992 ist das Bauwerk ein Sorgenkind“. Die Frage sei gestellt: Ist die Stadtregierung noch handlungsfähig? Die Frage ist für uns (noch) nicht die nach einer Schuld, wohl aber dann nicht zu verdrängen,  wenn „plötzlich“ und nahezu zeitgleich noch die Quenzbrücke von derselben Fertigungsart und auch in die Jahre gekommen gesperrt werden muss. Schuldzuweisungen helfen uns derzeit auch nicht weiter. Die Handlungsfähigkeit, und zwar gemeinsam von Stadt und Land, ist jetzt mehr denn je gefordert, die betroffenen Menschen und Betriebe wollen zügige Lösungen. Und nach vorne gerichtet fragen wir konsequent nach:

 

  1. Wann wird für die kaputte Brücke eine neue gebaut?
  2. Wie kann man die Umleitungsstrecken dauerhaft leistungsfähiger machen?
  3. Wie wird sichergestellt, dass der ÖPNV (Busse, Bahnen) so organisiert wird, dass die Nutzer – vor allem Berufstätige, Schüler und Azubis – ihre Ziele verlässlich und pünktlich erreichen?
  4. Gibt es im Stadtgebiet weitere Brücken, die in einem solch schlechten Bauzustand sind und wo absehbar mit weiteren (Voll)Sperrungen zu rechnen ist? Sind verkehrliche und andere Vorbereitungen für solche absehbaren Fälle getroffen bzw. geplant?
  5. Sind bei einer Sperrung der Autobahn A 2, die unsere Stadt betrifft, weitere Regelungen getroffen worden, insbesondere hinsichtlich des LKW-/Schwerlast-Verkehres?
  6. Wird für das Elektrostahlwerk ein Einvernehmen mit der Betriebsleitung hergestellt und endlich das hintere Tor zum Tierheim Casmannstraße aufgemacht?
  7. Besteht tatsächlich die Gefahr,  wie „Skeptiker befürchten“, von der Notwendigkeit einer Sperrung auch der unter der Brücke hindurch führenden B 102 ausgehen zu müssen, und welche verkehrlichen Alternativen gibt es dann?
  8. Sind die Ansiedlungen im Gewerbegebiet Friedrich-Kranz-Straße komplett im Bestand bedroht durch die Sperrung der Brücke und kann die Stadt für den Fall einen Hilfsplan in Aussicht stellen?
 
 

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15.07.2020, 16:00 Uhr Sitzung der AG 60 Plus

20.07.2020, 18:30 Uhr - 20.07.2020 "Stammtisch" der AG Jusos

23.07.2020, 18:30 Uhr Sitzung des OV Brandenburg-Mitte

03.08.2020, 18:30 Uhr - 03.08.2020 Sitzung der AG Jusos

06.08.2020, 19:00 Uhr Sitzung des OV Altstadt / Nord

 

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