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Am 02.03.2026 tritt Daniel Keip sein Amt an. Erfahren Sie hier mehr über ihn und seine Ziele für Brandenburg an der Havel.

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25.09.2026

Mit großem Bedauern hat die SPD-Fraktion Brandenburg an der Havel den Rückzug der Berliner Olympiabewerbung zur Kenntnis genommen. Im Konzept „Berlin+“, mit dem sich die Hauptstadt gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wollte, waren unsere Stadt und der Beetzsee als Austragungsort der Ruder- und Kanurennsport-Wettbewerbe vorgesehen. Dass daraus nun nichts wird, noch bevor der DOSB am Samstag in Baden-Baden zwischen München und Köln/Rhein-Ruhr entscheidet, ist für uns eine bittere Nachricht.
„Wir haben in Brandenburg an der Havel eine lange Tradition im Wassersport und mit dem Beetzsee eine Regattastrecke, die schon internationale Meisterschaften erlebt hat, zuletzt in diesem Jahr die Europameisterschaften U19 im Rudern. Olympische Wettbewerbe bei uns hätten diese Geschichte fortgeschrieben und der ganzen Stadt einen enormen Schub gegeben“, sagt Fraktionsmitglied und Vorsitzender des Sportausschusses Udo Geiseler, „Es geht dabei nicht nur um zwei Wochen Sport, sondern um das, was davor und danach passiert: um Investitionen in unsere Sportstätten, in Verkehrsanbindung und Infrastruktur, von denen unsere Vereine, unsere Schulen und die Menschen hier über Jahrzehnte etwas gehabt hätten. Diese Chance haben wir jetzt verloren.“ ergänzt Fraktionsvorsitzender Dr. Dirk Steiner,
Gerade für eine Region wie unsere, die ihre Stärken selbstbewusst zeigen will, wäre die Bewerbung eine Gelegenheit gewesen, Brandenburg an der Havel weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen. Das ehrenamtliche Engagement in unseren Ruder- und Kanuvereinen, das Nachwuchstraining und die vielen Menschen, die Regatten Jahr für Jahr möglich machen, hätten eine Bühne bekommen, die sie verdienen.
Die SPD-Fraktion wird trotz dieser Enttäuschung nicht nachlassen, den Sport in unserer Stadt voranzubringen. Die Wassersportanlagen am Beetzsee und die Vereine, die dort arbeiten, brauchen auch ohne Olympia verlässliche Unterstützung, und dafür setzen wir uns in der Stadtverordnetenversammlung und im Land weiter ein. „Olympia ist für uns vorerst nicht mehr in Reichweite, aber die Idee dahinter bleibt richtig: Sport stärkt eine Region, und dafür lohnt es sich zu investieren “, so Dr. Dirk Steiner.
28.09.2026

Am Montag, den 28. September, findet um 17 Uhr die nächste Bürgersprechstunde in der Geschäftsstelle der SPD Stadt Brandenburg an der Havel in der Bäckerstraße 39 statt. Für Anliegen und Fragen stehen der Stadtverordnete Udo Geiseler und die sachkundige Einwohnerin Jacqueline Eichmüller zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der angekündigte Regen kam nicht – dafür kamen gut einhundert Spaziergänger im Alter von etwa neun bis 90 Jahren.
Die traditionelle Herbstwanderung des SPD-Ortsvereins Kirchmöser/Plaue/Wusterwitz durch die fast unberührte Tier- und Pflanzenwelt der Halbinsel Wusterau im Plauer See stieß am Sonntag wieder auf großes Interesse. Unter Führung der Ortsvereinsvorsitzenden Lydia Jordan, des Ortsvorstehers von Kirchmöser Carsten Eichmüller und den sachkundigen Erläuterungen von Frau Koppe aus der Stadtverwaltung wurde einmal mehr das „geheimnisvolle“ Eiland erkundet.
Informationen gab es auch zur Verseuchung eines Teils der Halbinsel durch gesprengte Munitionsreste aus dem Ersten Weltkrieg. Am Denkmal für die dort begrabenen verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges und für verstorbene Zwangsarbeiter aus der Zeit vor 1945 wurden Blumen niedergelegt. Das Gedenken sei wichtiger als die lautstarke und ziellose Diskussion um das zerfallende Mahnmal oder die Umbettung der Gebeine, meinten Besucher. „Es war zugleich eine beindruckende und erholsame frühherbstliche Wanderung mit vielen entspannten Gästen und guten Gesprächen“, resümierte Lydia Jordan. „Ich habe mich gefreut, dass auch Oberbürgermeister Daniel Keip zeitweise dabei war.“ Jordan berichtet, sie habe nach der Wanderung versprechen müssen, die Veranstaltung im kommenden Jahr zu wiederholen.
Lachend meint sie: „Das war heute eine Abstimmung mit den Füßen, wenn ich die Zahl der Teilnehmer sehe. Also sehr gern! Auf ein Neues im Herbst 2027!“

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Brandenburg an der Havel spricht sich dafür aus, bei einem Verkauf der ehemaligen Schlosswarenfabrik in der Neustädtischen Wassertorstraße nicht allein den höchsten gebotenen Kaufpreis zum entscheidenden Kriterium zu machen. Aus Sicht der Fraktion sollte vielmehr das Konzept den Vorzug erhalten, das langfristig den größten Mehrwert für die Stadt und die Entwicklung des Standortes verspricht.
„Natürlich wissen wir um die schwierige finanzielle Situation unserer Stadt. Ein höherer Verkaufserlös schafft Spielräume und könnte an anderer Stelle wichtige Investitionen ermöglichen. Trotzdem dürfen wir bei einer solchen Entscheidung nicht ausschließlich auf den kurzfristigen Erlös schauen“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dr. Dirk Steiner. „Eine Immobilie in dieser Lage können wir nur einmal verkaufen. Deshalb sollten wir sehr genau darauf achten, welches Konzept dauerhaft den größten Nutzen für Brandenburg an der Havel bringt.“
Die unmittelbare Lage an einem Havelarm bietet aus Sicht der SPD-Fraktion besondere Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Jugendhotel oder eine Jugendherberge, verbunden mit Angeboten für den Wasser- und Fahrradtourismus, könnte nicht nur das Gebäude selbst einer neuen Nutzung zuführen, sondern zugleich einen wichtigen Impuls für das gesamte angrenzende Areal geben.
Die SPD-Fraktion hat sich bereits in den vergangenen Jahren wiederholt dafür eingesetzt, in Brandenburg an der Havel ein zeitgemäßes Angebot für Jugendgruppen, Schulklassen, Sportvereine und preisbewusste Reisende zu schaffen. Gerade die Kombination aus zentraler Lage, Wasserzugang und der Nähe zur historischen Innenstadt macht den Standort der Schlosswarenfabrik aus Sicht der Fraktion hierfür besonders interessant.
„Wir reden seit Jahren darüber, dass unserer Stadt ein solches Angebot fehlt. Wenn sich jetzt die konkrete Möglichkeit eröffnet, ein Jugendhotel oder eine Jugendherberge an einem Standort direkt am Wasser zu entwickeln, sollten wir diese Chance sehr ernsthaft prüfen“, betont Britta Kornmesser, Landtagsabgeordnete, Stadtverordnete und Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes. „Davon könnten Jugend- und Sportgruppen ebenso profitieren wie Wasserwanderer, Radtouristen und andere Gäste unserer Stadt. Das wäre eine Investition in die touristische Infrastruktur und gleichzeitig ein Angebot, das sehr gut zum Profil Brandenburgs als Sport- und Wasserstadt passt.“
Auch die Brandenburger Ehrenbürgerin und achtfache Olympiasiegerin Birgit Fischer hatte im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass es insbesondere für Wasserwanderer im Innenstadtbereich an geeigneten Übernachtungs- und Aufbewahrungsmöglichkeiten fehlt. Für die SPD-Fraktion zeigt dies, dass entsprechende Angebote nicht nur theoretisch wünschenswert sind, sondern eine konkrete Lücke in der touristischen Infrastruktur schließen könnten.
„Der Kaufpreis ist wichtig, aber er darf nicht das einzige Kriterium sein“, so Steiner weiter. „Wenn ein tragfähiges Konzept Arbeitsplätze schafft, zusätzliche Gäste in unsere Stadt bringt, den Wassertourismus stärkt und zugleich ein seit Jahren fehlendes Angebot für Jugendliche, Schulklassen und Sportvereine schafft, dann hat auch das einen erheblichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert.“