Die Gestaltung der zentralen Plätze bleibt SPD-Thema

Veröffentlicht am 22.03.2018 in Kommunalpolitik

Der Neustädtische Markt auf einer Postkarte aus den 1970ern . Bänke, Begrünung und Springbrunnen laden zur Erholung ein.

Der Frühling ist schon nah und auch im kommenden Sommer werden die zentralen Plätze unserer Heimatstadt – der Neustädtische Markt und der Nikolaiplatz – wieder leer sein. Wo in anderen Städten in der warmen Jahreszeit das Leben pulsiert, wo man sich trifft und redet, herrscht in Brandenburg an der Havel nur Tristesse.

Die SPD hatte schon vor zwei Jahren angeregt, bei der Gestaltung und Nutzung der zentralen Plätze neue Wege zu gehen und ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten. In diesem Konzept sollten Gestaltungs- und Belebungsmöglichkeiten betrachtet werden.

Damals wurde der Antrag in der Stadtverordnetenversammlung von einer Mehrheit aus CDU und Freien Wählern abgelehnt. Nachdem im Oberbürgermeisterwahlkampf das Thema erneut zur Sprache kam, hatten wir es jetzt wieder auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung gesetzt. Und wir boten den anderen Fraktionen an, in dieser wichtigen Frage der Stadtgestaltung einen gemeinsamen Konsens zu suchen.

„Das Ergebnis war ernüchternd“, berichtet die SPD-Fraktionsvorsitzende Britta Kornmesser aus dem Hauptausschuss. „Die Freien Wähler um Dirk Stieger haben unsere Initiative einfach für sich reklamiert, wie wir es schon kennen. Und CDU-Mann Walter Paaschen verstieg sich in die Anschuldigung der Urkundenfälschung durch die SPD-Fraktion, obwohl ich die Idee eines gemeinsamen Antrages vorher an seinen Fraktionsvorsitzenden geschickt und auch mit OB Steffen Scheller besprochen hatte…“

 

Statt sich sachlich mit dem wichtigen Thema auseinanderzusetzen, wurde der von der SPD initiierte Antrag zerredet. Im Ergebnis wird sich die Stadtverordnetenversammlung vorläufig nicht mit der Gestaltung und Belebung der zentralen Plätze befassen.

 

„Auf einen Springbrunnen auf dem Neustadt Markt, wie wir ihn früher kannten, werden wir also noch lange warten müssen“, so Britta Kornmesser. Sie kündigt allerdings an, dass sich ihre Fraktion dieser Frage weiter widmen und entsprechende Vorschläge machen werde.

„Wenn die Stadtmarketinggesellschaft die Plätze jetzt entwickeln soll, dann wird die SPD auch in diesen Prozess unterstützen und sich einbringen. Wir tun das gern gemeinsam mit den anderen politischen Kräften in unserer Stadt, wenn es gewünscht ist. Verhindert wurde hier schon viel zu lange.“

 
 

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