Dieses kurze Motto beschreibt eigentlich schon vieles: Ungefähr vor einem Jahr haben sich Anwohner des Schwarzwaldrings/Hannoversche Straße mit der Verwaltung unter Vermittlung von Kommunalpolitikern der SPD darauf verständigt, dass ein dauerhafter Durchgang durch die als Relikt aus alten Zeiten verbliebene "Russenmauer" geschaffen werden konnte, um hier Wegebeziehungen, insbesondere auch für Schulkinder, zu verkürzen.
Schon damals, vor einem Jahr, wurde dieses Modell der Verständigung und des Gemeinsinns gemeinsam zu einem ersten Straßenfest genutzt, zu dem sich Nachbarn, Anwohner und insbesondere die trafen, die sich etwa auch als Radfahrer über diese neue Wegebeziehung freuten.
Dieser Gemeinsinn und dieser nachbarliche Zusammenhalt hat aber offensichtlich den eigentlichen Anlass überdauert, denn das 2. Straßenfest an diesem Sonnabend war wiederum ein voller Erfolg für die Organisatoren und für die Menschen in diesem Stadtteil, in dem Nachbarn offenbar zusammen halten. Schön war es zu erleben, wie nach und nach der Strom der Anwohner und Familien einsetzte, um noch einen Schattenplatz unter dem großen Partyzelt zu finden.
Aber: Vor dem Hinsetzen ging es noch am Kuchenstand vorbei und es wurde ein großer Blechkuchen abgegeben: Spitzenreiter waren hier die unterschiedlichsten Rhabarbervariationen. Und bei Kaffe und Kuchen und guter Unterhaltung wurden dann die "nachbarlichen Beziehungen" gepflegt.
Über das Private hinaus ging es auch um Fragen zum Wohngebiet: Was geschieht nun mit der "Mauer"? Bleibt die Betonstraße hinter der Mauer, wenn die Solaranlage kommt? Wie viele Eidechsen wurden auf dem ehemaligen Fahrschulgelände der Sowjetarmee eingesammelt?
Eines wurde aber schnell klar: Es tut gut, dieses Miteinander der Menschen in ihrer Nachbarschaft zu erleben. Gemeinsinn fängt ganz unten an, im Kleinen, vor Ort. Und die Menschen können etwas bewegen, können organisieren und finden sich in der Gemeinschaft zusammen. Und so ist das auch gut! Und wir als SPD sind mit dabei. Nicht vordergründig, nicht aufdringlich, nicht dominierend, sondern einfach mit dabei. Mitglieder des Ortsvereins Altstadt/Nord haben das 2. Straßenfest mit unterstützt. Und all dies ohne Fahnen, ohne Plakate, ohne Aufkleber, sondern nur über den persönlichen Kontakt vor Ort.