Unterbezirksvorstand fordert sofortige Sicherung der Einrichtung
Auf seiner Sitzung am 19.Mai hat der Vorstand des SPD-Unterbezirks Brandenburg an der Havel sofortige Maßnahme zur Rettung des Hauses der Offiziere (HdO) gefordert. Der Vorstand kritisierte, dass das Problem der Fördermittel jahrelang verschleppt worden sei und die Verwaltung damit in der Pflicht sei, eine sofortige Lösung zur Rettung des Hauses zu unterstützen. SPD-Chef Holzschuher:
„Wir müssen noch in der Stadtverordnetenversammlung am 26.Mai klare Beschlüsse fassen, die einen Fortbestand der Einrichtung sichern. Ein denkbarer Weg ist etwa der von Frank Gerstmann im Jugendhilfeausschuss gemachte Vorschlag. Danach soll der Träger die offenen Fördermittel bis Juni 2010 erhalten, um eine Insolvenz zu verhindern. Dann muss in der zweiten Jahreshälfte eine dauerhafte Lösung gefunden werden. Ich habe den Eindruck, dass der Trägerverein sich jetzt sehr bemüht, alle berechtigten Anforderungen zu erfüllen. Jetzt ist die Verwaltung am Zug. Tiemann hat auch dieses Problem über Jahre verschleppt. Sie hätte es längst zur Chefsache machen müssen, denn das HdO ist ein zentraler Bestandteil der Brandenburger Jugendkultur. Wir werden das Haus retten. Wer jetzt realistische Lösungen blockieren will, schürt den offenen Konflikt“.
Die anwesenden Vorstandsmitglieder sprachen sich zudem dafür aus, den Träger nicht in Frage zu stellen, solange dieser die offenen Fragen klären kann. Hierzu Holzschuher: „Das HdO ist das Kind des Trägervereins JuKuFa. Das Konzept ist nur mit diesem Verein umzusetzen. Wer einen anderen Träger will, wird ein anderes Haus bekommen. Ein Trägerwechsel ist für uns derzeit keine Lösung.“